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Döppersberg - eine verpaßte Chance ?!

Bahnhof Döppersberg früher

Die Stadt Wuppertal ist dabei, die einmalige Chance zur historisch genauen Rekonstruktion des Hauptbahnhofs am Döppersberg, eines „Wahrzeichens von nationaler Bedeutung“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), zu verspielen.

Dieses Bahnhofsgebäude ist der älteste noch genutzte Großstadtbahnhof Deutschlands. Auch wir finden, daß er durch eine denkmalgerechte Restaurierung wieder als kostbares Gebäude im Stadtbild wirksam werden muß.

Die Wuppertalbewegung schreibt sehr treffend:

Er ist

  • ein Beispiel für die Geschichte der Stadt,
  • und die frühe Eisenbahngeschichte,
  • hochwertige klassizistische Architektur,
  • ein Bauwerk der Industriekultur,
  • ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung.

Gebäude mit solcher Architektur wie das Von-der-Heydt-Museum, die Laurentiuskirche, das Haus der Familie von der Heydt am Laurentiusplatz und ein denkmalgerecht restaurierter Hauptbahnhof tragen zur Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt bei. Außerdem sind es wichtige Anziehungspunkte für Besucher Wuppertals.

Viele Bürger setzen sich mit Engagement und Sachverstand ein, um dem einzigartigen Denkmal die ursprüngliche Gestalt zurückzugeben.

Denkt ihr auch so ? Dann unterstützt das Projekt ´Großer Bahnhof Wuppertal´ und unterschreibt die Petition !

Technische Probleme bei der neuen Schwebebahn

Die Bremsen sind zu stark. Deswegen entfällt die erste Tagfahrt.

Es gibt technische Probleme bei der neuen Schwebebahn. Die Bremsen sind zu stark. Von den Stadtwerken heißt es, gerade bei Regen würde das dazu führen, dass die Bahnen ins Rutschen kommen und nicht mehr zu halten wären. Das sei vergleichbar mit einem Auto, dass ins Schleudern gerät. Jetzt muss der Hersteller nachsteuern. Ob er ein neues Ventil einsetzt oder das Problem mit veränderter Software zu lösen ist, steht noch nicht fest. Klar ist: die geplante Tagfahrt der Schwebebahn verschiebt sich. Die sollte eigentlich am Samstag das erste Mal tagsüber unterwegs sein. Wann das nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest.

Quelle: Radio Wuppertal

Relaunch nach Hackerangriff

Das ist kein Aprilscherz !

Tja … gerade erst den Blog auf Vordermann gebracht, aber noch kein Backup gefahren … da hat’s Merlin’s Blogwelt inkl. aller Projekte am 31. März erwischt … FTP-Zugang gehackt und Viren gestreut 🙁

Bitte etwas Geduld … aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut 😉

Nachtrag 10. April 2016:

Alle Menüpunkte sollten wieder da sein und funktionieren.
Schaut euch bitte alles an und gebt Feedback.
Danke für eure Geduld und euer Verständnis.

Buchtipp: Männer, Öl und Dampf (Wolfgang Staiger)

Wolfgang Staiger

Männer, Öl und Dampf

Im Inneren der Bahnbetriebswerke

ISBN: 978-3-613-71521-9
128 Seiten, 118 s/w-Abbildungen
Format: 230 x 265 mm, gebunden
19,95 €

Im Jahr 1977 beendete die Deutsche Bundesbahn unwiderruflich den Einsatz der Dampflokomotiven im Plandienst. Das markierte in Westdeutschland das Ende einer Ära. Nichtsdestoweniger blieben die Maschinen ein faszinierendes Stück Technik. Während seiner monatelangen Tätigkeit als Heizer im Bahnbetriebswerk Rheine nutzte der Student der Fotografie Wolfgang Staiger die Möglichkeit, zum Ende der Dampf-Ära bei der Deutschen Bundesbahn die Dampflokomotiven und die Männer, die sie bedienten, ganz aus der Nähe kennenzulernen. Nur wenige Fotografen kamen zu dieser Zeit den letzten Dampfloks so nah wie er. Dabei entstanden einmalige Fotos, die die Lokomotiven aus der Perspektive von Lok- und Werkstattpersonal zeigen. Im Mittelpunkt standen dabei die schweren Güterzugloks der Baureihe 44, die zuletzt in den Bahnbetriebswerken Gelsenkirchen, Emden und Rheine beheimatet waren.

Der Berufsfotograf Wolfgang Staiger (1950-2014), bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen in Stern, FAZ, globo oder Die Zeit, arbeitet während seines Studiums der Fotografie an der Folkwangschule in Essen, auf den letzten Dampflokomotiven der Deutschen Bundesbahn als Heizer. Seine Leica hat ihn dabei stets begleitet.

Quelle: Paul Pietsch Verlage, Hauptstätter Str. 149, 70178 Stuttgart

Tuffi und die Schwebebahn

Wenn man heute herumfragt wer Tuffi war bzw. ob jemand die Geschichte kennt, so ist das Ergebnis meist ernüchternd, denn viele glauben oder kennen die Geschichte um den Elefanten nicht, der fest zur Geschichte der Schwebebahn gehört und dessen Name sogar zum Markenzeichen wurde.

Hier ist die Story:

Im Juli 1950 gastierte der Zirkus Althoff in Wuppertal und wollte zu Werbezwecken mit dem Elefantenmädchen Tuffi eine Fahrt in der Schwebebahn unternehmen. Ähnliche Aktionen hatte es zuvor auch schon gegeben, so war der kleine Elefant in anderen Städten auch schon Straßenbahn gefahren. Am 21. Juli bestieg Tuffi vormittags an der Station Alter Markt die Schwebebahn Richtung Elberfeld, zusammen mit Zirkusdirektor Franz Althoff, dessen Sohn Harry, einem Wärter und zahlreichen Pressevertretern. In dem Wagen war es eng und laut. Auf der Fahrt schaukelte und quietschte die Bahn. Tuffi geriet in Panik und zwar so sehr, daß sie schnellstmöglich aus der Bahn heraus wollte.

Nachdem sie eine Weile in der Bahn herumgetobt war, eine Sitzbank beschädigt und zwei Reporter verletzt hatte, sprang sie durch ein Fenster nach draußen. In diesem Moment befand sich die Bahn zwölf Meter über der Wupper und fuhr auf die Station Adlerbrücke zu. Tuffi stürzte in den Fluß. Wie durch ein Wunder trug der kleine Elefant außer einem morsmäßigen Schreck keine schweren Verletzungen davon. Berichtet wird lediglich von einer „Schramme am Hinterteil“. Tuffi konnte selbständig ans Ufer klettern und wurde wieder in den Zirkus gebracht. Unangenehmere Folgen hatte der Vorfall für Zirkusdirektor Althoff und den verantwortlichen Abteilungsleiter der WSW-Verkehrsbetriebe. Sie wurden wegen Transport-Gefährdung und – im Falle Althoffs – fahrlässiger Körperverletzung zu Geldstrafen verurteilt. Tuffi blieb im Zirkus Althoff bis zu dessen Auflösung 1968. Danach war sie bis zu ihrem Tod im Jahre 1989 bei einem französichen Zirkus.

Quelle: WSW (Wuppertaler Stadtwerke)

Von dem ganzen Vorfall gibt es keine Fotos trotz der vielen Reporter. Lediglich eine Fotomontage findet sich als Postkartenmotiv.

Die ehemaligen Milchwerke Köln-Wuppertal verkauften ihre Milchprodukte Tuffi unter dem Namen des Elefanten aus der Schwebebahn. Inzwischen werden die Tuffi-Milchprodukte von Campina vertrieben.

Tuffi spielt auch für die touristische Vermarktung Wuppertals eine Rolle. So ist beispielsweise in der Wuppertaler Touristeninformation ein Sortiment an Souvenirs mit Tuffi-Motiv erhältlich. Weiterhin wird Tuffi von den Wuppertaler Stadtwerken als Maskottchen für den Schwebebahn-Express, dem Schwebebahnersatzverkehr, verwendet.

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